NÄHEVENT

Lillestofffestival in Hannover

Am Abend vor dem Festival habe ich noch meinen Steckbrief für die Pinnwand vorbereitet. Mit etwas zitternden Händen habe ich diesen dann neben die vielen anderen gepinnt. Warum ich so aufgeregt war, weiß ich bis heute nicht. Vermutlich, weil dies mein erster ‚Auftritt‚ in dieser Art war und ich meinen Blog vor Arbeitskolleg*innen nicht unbedingt erwähne.

Ich stieg also in die S-Bahn und fuhr los. Ein etwas längerer Fußmarsch und schon sah ich die ersten Kreativköpfe, die ich vorher schon bei Instagram gesehen habe. So ein echtes Aufeinandertreffen ist schon ziemlich spannend, auch wenn ich mich echt zurück gehalten habe. Glücklicherweise hatte ich mich kurz vorher mit Anna von karlottaklamotta verständigt und so habe ich die ersten Eindrück nicht allein auf mich wirken lassen müssen. Nach dem ersten gemeinsamen Kaffee und einen kleinen Klönschnack, haben wir dann unsere Runden gezogen.

Die Zeit in der Halle ist gerast. So viele Nähmaschinen auf einem Fleck
habe ich auch noch nie gesehen. Der Sound hat sich eingeprägt. Ich hatte
keinen Workshop gebucht und auch keinen Nähplatz. So hatte ich genug
Zeit überall umher zu schlendern, die Designer*innen zu treffen und beim
Lagerverkauf ein bisschen zu eskalieren. An dieser Stelle sei gesagt,
dass mich die Eindrücke so platt gemacht haben, dass ich mit nur einem
Meter gekauften Stoff nach Hause gefahren bin.  

Ich bin sehr froh, dass ich am Samstag losgezogen bin und mit so tolle
Kreativköpfen quatschen konnte. Seit drei Jahren gibt es RABEERCHEN nun
schon und ich freue mich, dass ich mich endlich hinter dem Schreib- und
Nähtisch hervor getraut habe. Bei knapp 800 kreativen Menschen war das
schon eine kleine Überwindung.  


Auf dem Foto von rechts nach links: Sophie (ephissophie), Esther (Rumpelkind&Räuberjunge), Anna (karlottaklamotta), Lisa (Lalilly-Herzileien), ich selbst | vorne: Carina (sewera), Jessy (honigkuchenpferd)


Nach dieser Erfahung kann ich nur sagen, nähen verbindet und das ist großartig.
Was der Stoff aus dem Goodiebag geworden ist? Ein Shirt. Hier gibt’s Bilder dazu.

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